WorkshopS

2. Oktober • Freiburg

7. Oktober • Reims

Die Teilnehmer von FUTURA C nehmen immer an zwei Workshops teil, einen in Frankreich und einen in Deutschland. Die beiden Workshops ergänzen sich thematisch: der eine konzentriert sich auf Nachhaltigkeit, das andere am Einbeziehung. Diese Struktur stellt sicher, dass die Teilnehmer ein ganzheitliches Verständnis dafür erlangen, wie man kulturelle Veranstaltungen gestaltet, die sowohl umweltverträglich als auch sozial inklusiv sind, und gleichzeitig starke grenzüberschreitende Verbindungen zu anderen Fachleuten aufbauen.

Workshop 1/2

02. Oktober 2026

📍 Freiburg (Deutschland)

Teil der »Soundcity Freiburg Festival«

#SOUNDCITYFREIBURG ist das jährliche Festival für Subkultur, Clubkultur und Popkultur - für, mit und aus Freiburg. Die 15 bis 20 Programmpunkte, die an einem Wochenende an verschiedenen Orten stattfinden, verbinden High und Low Culture, Disco und Diskurs, Pop und Politik. Das interdisziplinäre Festival repräsentiert, stärkt und fördert die reiche Vielfalt der Freiburger Subkultur, Club- und Popkultur.

Über den Workshop

Unabhängig vom Hintergrund, Umfang oder Thema Ihrer Veranstaltung gibt es praktische Lösungen, mit denen Sie deren soziale und ökologische Wirkung maximieren können. Das Netzwerk „Eco-Manifestations en Région Grand Est“ (EMeRGE) stellt die wichtigsten Maßnahmen vor und informiert über die Charta für Öko-Veranstaltungen, ein Instrument zur Unterstützung, Bewertung und Zertifizierung von Veranstaltungen in der Region.

Workshop-Leitende:

Anne-Laure PRUNIER ist Entwicklungsmanagerin. Mit einem wissenschaftlichen Hintergrund arbeitete sie mehrere Jahre als Biologieforscherin, bevor sie in den Kultursektor wechselte. Zehn Jahre lang war sie in Netzwerken für zeitgenössische Musik in den Bereichen Soundmanagement, Gehörschutz und verantwortungsbewusste Praktiken tätig. Seit 2023 leitet sie das Projekt „Eco-manifestation“ bei Jazzus – einer Kulturgenossenschaft.

Über die Organisation

Öko-Veranstaltungen des Netzwerks „Réseau en Grand Est“ – EMeRGE ist eine einzigartige Initiative in Frankreich. Sie bringt Organisationen zusammen, die sich für den ökologischen Wandel einsetzen und Veranstalter dabei unterstützen, umweltbewusst zu handeln. In der gesamten Region, unabhängig von Art und Umfang der Veranstaltung (Musikfestival, Sportveranstaltung, Dorffest usw.), kann nun jeder auf ein auf seinen spezifischen Kontext zugeschnittenes Konzept zurückgreifen und sein Engagement unter Beweis stellen.

Workshop 2/2

07. Oktober 2026

📍 Reims (Frankreich)

Teil der »Sunnyside Festival«

Das Sunnyside-Festival in Reims ist jedes Jahr im Herbst die unumgängliche Veranstaltung, die dem Jazz und der afroamerikanischen Musik gewidmet ist. Seit seiner Gründung konzentriert sich das Festival auf zwei Hauptziele: die Aufrechterhaltung der Grundwerte und das Vergnügen für ein Publikum aller Art. Jedes Jahr lädt das Festival die Besucher ein, die reiche musikalische Vielfalt von Jazz, Soul, Funk, Blues, Hip-Hop und improvisierter Musik in einer warmen und freundlichen Atmosphäre zu entdecken.

Über den Workshop

Das Ziel der Inklusion ruft oft noch immer ein Gefühl der Überforderung und verschiedene Vorbehalte hervor. Doch je weniger Hindernisse den Menschen im Weg stehen, desto ausgelassener feiern sie auf einem Festival. Deshalb führt dieser Workshop die Teilnehmenden durch einen Reflexionsprozess:

Welche Barrieren gibt es bei meinem Festival – sowohl auf der Bühne als auch hinter den Kulissen? Wie können wir diese Barrieren innerhalb des Teams und mit der breiten Öffentlichkeit diskutieren? Am Ende des Workshops sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, ihre Strukturen kritisch auf Barrieren zu überprüfen und Ansätze mitzunehmen, die sowohl kurz- als auch langfristige Planungen und Veränderungen anstoßen können. Ziel ist es, das Gefühl der Überforderung zu verringern und durch Verständnis zu individuellen Ideen und Lösungen zu gelangen.

Workshop-Leitende:

Debo Oeming ist freiberufliche Kulturveranstalterin und promoviert im Fach Theaterwissenschaft zum Thema Behinderung und Sexualität in der Kunst. Debo gehört seit 2024 zum Team von Lebenshilfe Kunst und Kultur und übernahm 2026 die Barrierefreiheitskoordination für deren Theaterfestivals.

Über die Organisation

Die Lebenshilfe Kunst und Kultur gGmbH arbeitet seit 1997 erfolgreich an inklusiven Kulturprojekten in ganz Deutschland. Ihre Theaterfestivals bieten eine hochkarätige Plattform für die Kunst von Menschen mit Behinderungen und setzen sich in verschiedenen Formaten künstlerisch und gesellschaftlich mit relevanten Themen rund um Kunst, Teilhabe und den Kultursektor auseinander.

Solidaritätsbeitrag

FUTURA C zugänglich machen und gleichzeitig die langfristige Nachhaltigkeit des Projekts unterstützen, wir arbeiten mit einem solidarischen Beteiligungsmodell.

Sie können die Beitragshöhe wählen, die Ihrer finanziellen Situation am besten entspricht (ab 20 €). Alle gewählten Beträge dienen der Unterstützung der Organisation der Workshops, der Maßnahmen zur Barrierefreiheit und der nachhaltigen Mobilität im Rahmen des Projekts.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können für sie verantwortlich gemacht werden.